icon-search icon-social
icon-menu
 

Mit einem E-Book Geld verdienen

Uncategorized

mit einem e-book geld verdienen 10th Januar, 2018

Mit einem E-Book Geld verdienen

Mit E-Books Geld zu verdienen ist definitiv möglich. Es ist zwar nicht die einfachste Art, Geld zu verdienen, das Tolle daran ist aber, dass man eigentlich kein Kapital investieren muss, um ein E-Book erstellen, formatieren, vermarkten und verkaufen zu können. In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie ich mein erstes Buch erstellt habe, und ich gebe Dir anschließend eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie auch Du Dein erstes E-Book erstellen und veröffentlichen kannst.

Kostenlose E-Books erstellen und verkaufen

Der Hauptgrund, warum ich in E-Books etwas intensiver eingestiegen bin, ist, dass man so gut wie keine Kosten hat. Das Einzige, wofür ich bezahle, ist das E-Book Cover und selbst das kann man kostenfrei designen, wenn man möchte.

Falls man sich die Schritte der Erstellung ansieht, erkennt man, dass man mit etwas Kreativität und Arbeit seine Kosten auf 0-10$ pro Buch drücken kann.

1. Buchidee

Am Anfang braucht man eine Idee. Ich gehe immer die Bestseller-Listen durch, durchstöbere Kategorien und suche bei Google nach allgemeinen Themen. All diese Maßnahmen kosten nichts. Wenn man also bisher keine Idee für ein Buch hatte (und seien wir mal ehrlich, jeder hat doch mindestens eine Idee für ein Buch zu Hause liegen), kann man sich kostenlose Inspirationen besorgen und so viele Ideen generieren.

Zwar wird nicht jede Idee zu einem Bestseller führen, aber mit der Zeit wirst Du immer schneller lukrative Märkte und auch Marktlücken finden können. Und diese Lücken sind die beste Voraussetzung für ein lukratives E-Book.

2. Recherche

Ein Buch mit dem Titel „Die Atkins-Diät“ kann heute von jedem geschrieben werden. Auch wenn man keine Ahnung von der Atkins-Diät hat und selber noch nie eine Diät ausprobiert hat, kann man mit einer simplen Google-Suche unzählige Informationen zu diesem Thema finden. Fast alle diese Informationen sind kostenfrei zu haben.

Es ist zwar klar, dass man mit einer 1-wöchigen Google Recherche nicht zum Atkins-Diät-Experten wird, aber in der Regel suchen E-Book-Käufer nach einer komprimierten Informationsquelle zu einem bestimmten Thema. Sie wollen im Prinzip jemanden, der ihnen die 1-wöchige Google Recherche abnimmt und die dortigen Informationen zusammengefasst und gut aufbereitet präsentiert.

3. Buch schreiben

Ein Buch selbst zu schreiben mag dem einen oder anderen schwierig erscheinen, aber zum einen wird man mit jedem geschriebenen Satz besser und zum anderen veröffentlichen hunderte, vielleichte tausende Menschen da draußen E-Books in einer unglaublich schlechten Qualität. Die Qualität ist so schlecht, dass Leser in der Regel schon bei E-Books mit vernünftiger Rechtschreibung, Grammatik und Struktur zufrieden sind und dem Buch mindestens eine 4-Sterne Bewertung geben. Ist der Inhalt dann noch vernünftig recherchiert, bekommt man die so wichtigen 5-Sterne-Bewertungen fast automatisch.

Zwar ist es vorteilhaft, wenn man von Anfang an gut schreiben kann, aber wer diesbezüglich Zweifel hegt, sollte einfach seine ersten Bücher unter einem Pseudonym veröffentlichen. Wie bereits gesagt wird man mit jedem geschriebenen Satz besser. Sobald man mit dem eigenen Schreibstil zufrieden ist, kann man beginnen, unter eigenem Namen zu veröffentlichen.

4. Buch formatieren

Hiervor hatte ich am Anfang am meisten Angst. Horrorstorys von stundenlangem Konvertieren und komplexen HTML-Tags ließen mich mein erstes E-Book-Projekt lange aufschieben. Was ich nicht wusste, ist, dass – wenn man Word als Programm verwendet – man die Dateien ganz simpel bei Kindle Publishing hochladen kann. KDP formatiert sie anschließend automatisch ins passende Kindle-Format. Außer bei Tabellen und Formeln muss man so gut wie keine Formatierungsanpassungen vornehmen.

Ein Buch zu formatieren ist also ebenso kostenlos, sofern man Word bereits hat.

Tipp: Benutze kein OpenOffice Programm dafür. Die momentanen Versionen erzeugen unglaubliche Fehler bei der Konvertierung und führen zu aufwendiger Extra-Arbeit.

5. Buch korrekturlesen

Im Prinzip ist auch dieser Schritt kostenlos durchführbar. Allerdings darf man sich nicht einfach auf die Rechtschreibprüfung von Word verlassen. Wer wirklich 0 € investieren will, sollte sich sein Buch aufmerksam mindestens 5-mal durchlesen und dabei die vielen kleinen Rechtschreibfehler beheben.

Rechtschreibung ist wirklich ein sehr wichtiges Thema, wenn man Bücher per Self-Publishing veröffentlicht. Egal wie gut der Inhalt ist und egal wie viel Nutzen der Leser aus dem Buch herausholen kann, wenn die Rechtschreibung und Grammatik viele offensichtliche Fehler enthält, fühlt sich der Leser „verarscht“, weil man merkt, dass der Autor zu wenig Zeit in sein Werk investiert hat und nur ein paar schnelle Euro verdienen wollte.

6. Buch Cover erstellen

Amazon hat einen kostenlosen Cover-Creator mit wenigen Basisfunktionen. In den nächsten Jahren wird dieser laut Amazon weiter ausgebaut, so dass sich auch hier kostenlose Möglichkeiten ergeben. Wer selber Designer ist, hat sowieso keine Probleme damit. Wer aber ein vernünftiges Cover will und keine Ahnung von Computer-Design hat (so wie ich), kann mit Freelancing-Seiten a la Fiverr, Upwork und Elance arbeiten und bekommt für wenig Geld ein recht passables Cover.

Der Erfolg eines E-Books hängt sehr stark mit dem Cover zusammen, weshalb ich hier dazu raten würde, doch ein wenig in einen Designer zu investieren, sobald Du intensiv ins Kindle Publishing einsteigen möchtest. Die Alternative ist, sich mit Gimp und anderen Grafikprogrammen auseinanderzusetzen und das Coverdesign zu erlernen.

7. Buch vermarkten

Wenn Du Amazon verwendest, dann vermarktet Amazon auch Dein Buch. Es wird automatisch in den Suchfunktionen gelistet, taucht später auch in den „Kunden, die diese Artikel gekauft haben, kauften auch …“-Leisten auf und wird auch sonst sehr gut von Amazon verlinkt. Kostenlos und ohne Mehraufwand. Zusätzlich kannst Du kostenlos Facebook-Gruppen, Twitter-Followings oder YouTube nutzen.

Wenn Du eine eigene Webseite hast, solltest Du Dein Buch auch dort ankündigen, sofern es thematisch zu Deiner Seite und Deinen Lesern passt.

 

Dein erstes E-Book erstellen

Falls Du bisher noch kein E-Book veröffentlich hast, halte Dich für Dein erstes einfach an folgenden Handlungsplan:

  1. Idee finden: Durchsuche die Kindle Bestseller, z.B. für Ratgeber, und finde dort Deine erste Idee.
  2. Recherche: Finde ein Hauptkeyword und gib‘ es bei Google ein. Warte auf die Autofill- Funktion und recherchiere auf mindestens 50 Seiten über Deine Idee.
  3. Schreiben: Schreibe jeden Tag genau 30 Minuten an Deinem E-Book. Steh‘ morgens eine halbe Stunde eher auf, geh‘ eine halbe Stunde später ins Bett oder guck‘ eine halbe Stunde weniger Fernsehen am Tag.
  4. Formatieren: Melde Dich einfach bei KDP an und besorge Dir Microsoft Word, falls Du es nicht schon ohnehin hast. Dann schreibe Deine erste Seite und lade sie als Test hoch. Auf der KDP-Seite gibt es eine Möglichkeit, sich die Seite nach der Konvertierung so anzusehen wie sie später auch im Kindle-Reader erscheinen wird. Du wirst sehen, dass fast alles nach der Konvertierung genauso wie in Word aussieht. Also keine Angst vor der Formatierung.
  5. Korrekturlesen: Lies Dir Dein fertiges Buch mindestens 5-mal konzentriert durch und lasse am besten auch einen Freund oder Verwandten drübergehen, der Dir offensichtliche Fehler anstreicht.
  6. Cover erstellen: Für Dein erstes Buch kannst Du den kostenlosen Cover-Creator von Amazon nutzen, denn Du auch auf KDP findest, wenn Du einen neuen Buchtitel hinzufügst. Sobald Du intensiver in den E-Book-Markt einsteigen willst, würde ich Dir einen Designer auf Fiverr, Elance etc. empfehlen.
  7. Marketing: Benutze Social Media und Deine eigene Webseite fürs Marketing, sofern es thematisch passt. Darüber hinaus übernimmt Amazon für Dich das Marketing.
  8. Wiederhole Schritt 1-7 immer wieder!

Filed Under

Author

Next Post

Previous Post